Entwicklung einer politikdidaktischen Theorie

Die Politikdidaktik braucht eine Auseinandersetzung über die Konstruktion eigenständiger Theorien. Insbesondere durch den psychologischen kontextspezifischen Kompetenzbegriff und dessen wissenschaftstheoretischer Grundlegung wurde das Desiderat der Definition einer eigenständigen Politikdidaktik sichtbar. Dieses Desiderat versucht das Projekt aufzuarbeiten. Es ist zu zeigen, dass die Begriffe der Politikkompetenz und der professionellen Kompetenz bzw. ihre Modelle eine Eigenständigkeit der Disziplin begründen. Neben der Frage, was der empirische Gehalt einer politikdidaktischen Theorie (eines Modells) ist, muss ebenfalls die Frage nach der wissenschaftstheoretischen Grundlegung des Theoriebegriffs gestellt werden.

Laufzeit: 2014-2017

Bearbeiter: Georg Weißeno

Projektpublikationen

  • Weißeno, G. (2018). Politikdidaktik als Wissenschaftsdisziplin. In G.  Weißeno, R. Nickolaus, M. Oberle & S. Seeber (Hrsg.), Gesellschaftswissenschaftliche Fachdidaktiken. Theorien, empirische Fundierungen und Perspektiven. Springer VS, Wiesbaden. DOI: 10.1007/978-3-658-18892-4_2

Weißeno, G. (2017). Politikdidaktische Theoriebildung – eine wissenschaftstheoretische Orientierung. In M. Oberle & G. Weißeno (Hrsg.), Politikwissenschaft und Politikdidaktik – Theorie und Empirie (S. 1-16). Wiesbaden: Springer. DOI 10.1007/978-3-658-07246-9_1

Weißeno, G. (2016). Merkmale eigenständiger politikdidaktischer Theorien. In T. Goll, M. Oberle, & S. Rappenglück (Hrsg.), Herausforderung Migration (S. 159-165). Schwalbach. Wochenschau. pdf Politikdidaktische Theorie

Weißeno, G. (2015). Konstruktion einer politikdidaktischen Theorie. In G. Weißeno, & C. Schelle (Hrsg.), Empirische Forschung in gesellschaftswissenschaftlichen Fachdidaktiken (S. 3-20). Wiesbaden: Springer. DOI: 10.1007/978-3-658-06191-3_1